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schon die ersten Mitreisenden kennenlernten. Insgesamt waren wir dann ein gut zusammengewürfelter 'Haufen'. Die Truppe bestand aus zwei Schweden, einem Holländer, einem Finnen, vier Amerikanern (darunter die einzige Frau an Bord), zwei Südafrikanern und uns beiden. Unterhalten haben wir uns in deutsch, englisch und natürlich auch mit Händen und Füßen. Dadurch, dass sich jeder Mühe gab, ging das auch sehr gut. Vor allem sei aber zu erwähnen, dass Ad, der mehrsprachig ist, immer wieder helfen konnte, wenn Sprachbarrieren auftraten. Während des ausgiebigen Frühstücks, bei dem es Eier, Bohnen, Weißbrot, Kornflakes, Tee, O-Saft usw. gab, wurde der erste Tagesablauf besprochen.Danach ging es zurück zur Lodge, um das gesamte Tauchmaterial zusammenzusuchen, bzw. die Kameras so zu präparieren, dass sie nicht gleich während des ersten Tauchganges 'absaufen' würden. Nachdem ich dann noch die Hürde mit dem Anschließen des Adapters (andere Norm) für die Tauchflasche und dem Lungenautomaten überwunden hatte, ging es endlich ab ins Wasser. Ich musste gar nicht tief runtergehen, um schon die ersten 'Juwelen' zu sehen. Wenn ich den Automaten nicht im Mund gehabt hätte, hätte ich den selbigen sicherlich nicht mehr zubekommen. Hier tummelten sich Eretmodus, Altolamprologus, Lamprologus, Tropheus, Petrochromis, |
Internationaler Frühschoppen |
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Ophthalmotilapia ventralis |
kommen noch bessere Bilder! Die Zeit verging wie im Fluge, unddie Flasche war verhältnismäßig schnell leergesaugt. Da es nureinen Kompressor gab und der auch nur eine Flasche befüllenkonnte, dauerte es seine Zeit bis wir den nächsten Tauchgangangehen konnten. Ausgesucht hatten wir uns dafür diechituta bay, die wir dann auch bald anfuhren.Nach dem 'Anpellen' ging es dann auch sofort mit einer Rollerückwärts vom Boot direkt in den See. Leider war das Wasser hieretwas unruhig, so dass die Sicht etwas getrübt war. Mit Menno,einem Holländer, ging es dann gleich etwas tiefer. Zum Glückhatte er eine Taschenlampe dabei. Denn ich war 'wie ein Friseur'unterwegs. Bei ca. 25 m haben wir dann auch den ersten ( undfür mich auch einzigen) Frontosa begutachten können. Hierbeihandelte es sich noch um ein recht kleines Tier. Viel tiefer sindwird dann auch, im nachhinein sehr schade, nicht gegangen. |
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um ein Einreisevisum zu besorgen.Hier gehen aber die Uhren etwas anders, und so mussten wir ca. zwei Stunden auf den 'Beamten' warten, bis er endlich ausgeschlafen hatte. Wieder dauerte es seine Zeit bis alle Eintragugen fertig waren, und zusätzlich durften wir dann auch noch 50 US$ überreichen. Da es alles länger gedauert hatte als erwartet und es auch stürmischer wurde, fuhren wir nur noch nach Muzi. Dort wollten wir sowieso das Boot tauschen und bauten deshalb unser Zeltlager hier schon auf. Nach einigen Schwierigkeiten, Siegfried und ich hatten ein Zelt für eine Person erhalten und mussten es noch einmal tauschen, konnten wir ein grösseres unser Eigen nennen und somit auch unser Gepäck einschließlich Kameraausrüstung, mit ins Zelt nehmen. |
Camp in Muzi |
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'Traumschiff' |
Da es um 6.00 Uhr schon richtig hell und gegen 18.00 Uhr der Tag vorbeiist, wurden wir jeden Morgen schon um 5.00 Uhr durch die nette Stimmevon Ad geweckt und die Räumerei inklusive Morgentoilette begann.Während des Zeltabbaus sorgten schon zwei Leute der Crew, die übrigensaus 6 Personen bestand (3 P. aus Sambia und 3 P. aus Tansania), für dasFrühstück. Nun musste nur noch das ganze Gepäck verladen werdenund die Reise mit dem 'Traumschiff' konnte losgehen.Wir sahen aus wie Flüchtlinge, nur dass das Boot grösser war, wie wirspäter noch sehen werden. Nun wurde erst einmal 'aufgeräumt', damiteine gewisse Übersichtlichkeit entstand und wir uns auf dem Boot aucheinigermaßen bewegen konnten. Schließlich wollten wir ja auch das eineoder andere Mal tauchen und brauchten somit etwas Platz, um unsumzuziehen. Wir fuhren dann bei stärkerem Wellengang bis Msamba,um dort den ersten Tauchgang in Tansania zu machen. |
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Mein Magen rebellierte nicht, und so freute ich mich schon wieder auf das kühle Nass. Da mir die Hektik zu gross war - jeder wollte sich gleich fertigmachen, um ins Wasser zu kommen - entschloss ich mich, hier 'nur' zu schnorcheln. Das musste sich auf dem Boot erst einmal einspielen, was bei den nächsten Tauchgängen auch gelang. Da sich im Wasser sehr viel in den höheren Regionen abspielt, konnte ich hier auch wieder viele verschiedene Arten beobachten. So konnte ich z.B. als 'Spanner' beim Laichtanz von Lambrichtys tanganicanus zusehen und sogar einigermaßen fotografieren, was als Schnorchler nicht gerade einfach war, da man sich nicht sehr lange auf die Lauer legen kann.Als wir dann alle wieder an Bord waren, ging es weiter in Richtung Namansi. Hier planten wir, unser Nachtlager aufzuschlagen. Während der Fahrt gab es dann, wie jeden Tag, einen Brunch und dazu frisches Wasser direkt aus dem See. Anfänglich war mir nicht sehr wohl bei dem Gedanken, Wasser aus dem See zu trinken, da ich mir in Deutschland schon gleich etwas einfange, wenn nur etwas in der Luft liegt. Doch weil alle das Wasser tranken und auch schon reichlich Erfahrung damit hatten, fühlte ich mich schon etwas sicherer. Ich hatte ja Wasseraufbereitungstabletten dabei, wäre aber wahrscheinlich verdurstet, da es sich zwei Stunden mit der Aufbereitung des Wassers hingezogen hätte. Ich trank es also... und....... NICHTS!Das Wasser schmeckte lecker. |
Msamba
Lamprichthys tanganicanus
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Unser Koch Gottfried
Abendbrot 'Der Fisch ist im Eimer' |
Immer, wenn wir kleine Fischerboote sahen, ließen sich unsere Köcheden Fang zeigen. Damit war klar, was es heute zu essen geben würde.Es war enorm, welch aufwendige Gerichte, auf 'kleinster Flamme'gekocht werden können. Es war für jeden etwas dabei! Oftmals wussten wirallerdings wegen der Dunkelheit nicht, was wir gerade in den Mund steckten;aber es schmeckte immer prima. Dazu muss ich noch erwähnen, dassich sonst nicht der große Fischesser bin.Bevor wir dann schlafen gingen, es war ja schließlich 'schon' nach 19.00 Uhr,bestaunten wir noch den fantastischen Sternenhimmel.Die Milchstrasse war so eindeutig zu erkennen, so etwas hatte ich noch niegesehen. Eine Sternschnuppe, die so lang war, dass ich sie Siegfried nochin aller Ruhe zeigen konnte. Wünschen brauchte ich mir ja auch nichts,da ich momentan sowieso alles hatte.
Im Zelt wurde dann noch alles nach ungebetenen Gästen, wiez.B. Moskitos abgesucht, noch etwas der Himmel begutachtet und danngeschlafen. Um sich vor den Moskitos und den eventuellen Folgen zuschützen, hatten wir uns zusätzlich zur Prophylaxe regelmässig beiDämmerung eingeschmiert, lange Hosen und langärmlige Hemdenangezogen.
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